BG: „SHADOW DANCER“ mit Clive Owen & Andrea Riseborough

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„Sie sind eine Terroristin. Wir haben Sie. Sie sind am Ende. Erledigt. Wenn Sie ihn beobachten und uns Bericht erstatten spazieren Sie ungeschoren hier heraus zu Ihrer Mutter und Ihrem Sohn. Niemand wird sterben. Niemand wird verletzt.“

Colette McVeigh ist Mitte 20, alleinerziehende Mutter, lebt in Belfast und ist IRA-Mitglied. Als Kind hatte sie einst Ihren jüngeren Bruder an ihrer Stelle losgeschickt, um Zigaretten für den Vater zu holen. Der Kleine wird dabei bei einem Schusswechsel zwischen der IRA und britischen Soldaten tödlich verletzt. Die Schwester fühlt sich verantwortlich und wird sich später, wie ihre älteren Brüder Gerry und Connor, radikalisieren.

In den 90-er Jahren sind die Friedensverhandlungen zwischen den verfeindeten Parteien weit fortgeschritten. Nur noch wenige Aktivisten wollen nicht aufgeben und planen weiterhin Anschläge, so wie Gerry McVeigh. Colette bekommt von ihm den Auftrag, eine Bombe in der Londoner U-Bahn zu deponieren. Sie wird jedoch vom MI5 observiert und festgenommen. Statt sie direkt dem Staatsanwalt zu übergeben, macht der MI5-Mitarbeiter Mac ihr ein Angebot: wenn sie als Informantin für den britischen Geheimdienst arbeitet und ihre Familie bespitzelt, bleiben ihr 25 Jahre Haft im britischen Gefängnis erspart. Colette hat keine Wahl. Will sie ihren kleinen Sohn wiedersehen, muss sie das Angebot annehmen, obwohl sie damit ihr Leben riskiert und mit dem verhassten Feind kooperieren muss. Mit einer Telefonnummer und einerm Notfall-Pieper kommt sie zurück nach Belfast. Wegen ihres längeren London-Aufenthaltes sind ihre Mitkämpfer jedoch äußerst misstrauisch, und nach einem misslungenen Attentatsversuch verdächtigen ihr eigener Bruder Gerry und Kevin Mulgrew , der Sicherheitsoffizier ihrer IRA Einheit, sie des Verrates. Sie entkommt nur knapp einer Exekution durch die eigenen Leute und es scheint, dass nur noch ihr MI5 kontaktmann Mac ihr helfen kann. Der hat inzwischen erfahren, dass es einen weiteren Spitzel in Colettes Umgebung gibt, und dass sie nur für ein Ablenkungsmanöver benutzt und notfalls geopfert werden sollte. Erzürnt über dieses Doppelspiel seiner Vorgesetzten entschliesst er sich, Colette auf eigene Faust herauszuholen.

 

[Galerie nicht gefunden]

 

© Fugu Filmverleih

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