Schlagwort: Viggo Mortensen

„Ich will ein Zuhause“

 

Kurz nach dem Tod seines Vaters lernt der junge Schriftsteller Sal Paradise (SAM RILEY) den gleichaltrigen, charismatischen und lebenshungrigen Dean Moriarty (GARRETT HEDLUND) kennen. Kurzerhand reißt Dean Sal aus der Arbeit an seinem Roman und seiner lethargischen Trauer und nimmt ihn mit auf einen langen Trip Richtung Westen. Stets die nächste Etappe vor Augen begeben sich die beiden in den Taumel des bloßen Seins, leben vom immer letzten Dollar, berauschen sich an der unendlichen Weite der Landschaft, den Drogen, dem Sex, dem Jazz und ihren wilden Gedanken. Auf ihrer Reise stoßen sie auf neue Wegbegleiter und kehren ein bei alten Bekannten: Darunter sind Deans große Lieben Marylou (KRISTEN STEWART) und Camille (KIRSTEN DUNST), der unverwechselbare Old Bull Lee (VIGGO MORTENSEN) und seine Frau Jane (AMY ADAMS) sowie der gebildete und nachdenkliche Carlo Marx (TOM STURRIDGE).

 

INTERVIEW MIT REGISSEUR WALTER SALLES

 

Regisseur Walter Salles mit Schauspieler Viggo Mortensen

 

 

Erinnern Sie sich, was Sie empfunden haben, als Sie „On the Road“ zum ersten Mal gelesen haben?

 

Ich las das Buch zu einer schweren Zeit in Brasilien, nämlich während der Jahre der Militärdiktatur. Die gesamte Presse, Verlage, Musik und auch das Kino unterlagen der Zensur. „On the Road“ war zu jener Zeit noch gar nicht in Brasilien erschienen, so musste ich es auf Englisch lesen. Der Freiheitsdrang der Figuren riss mich sofort mit; der Stil, der an Jazz erinnerte; wie Sex und Drogen als Instrumente betrachtet werden, um unser Bewusstsein, unsere Weltsicht zu erweitern. Das war das genaue Gegenteil dessen, was wir in Brasilien lebten. Kerouacs Vision beeindruckte mich zutiefst, und auch viele andere meiner Generation. Aufgrund der politischen Lage wurde „On the Road“ in Brasilien erst 1984 veröffentlicht, als das Land sich zur Demokratie zurück entwickelte. Dieses Buch war für mich ein solches Meisterwerk, dass ich zunächst gar nicht auf die Idee kam, man könnte es für die Leinwand adaptieren.

 

 

Kurz nach dem Tod seines Vaters lernt der junge Schriftsteller Sal Paradise (SAM RILEY) den gleichaltrigen, charismatischen und lebenshungrigen Dean Moriarty (GARRETT HEDLUND) kennen. Kurzerhand reißt Dean Sal aus der Arbeit an seinem Roman und seiner lethargischen Trauer und nimmt ihn mit auf einen langen Trip Richtung Westen. Stets die nächste Etappe vor Augen begeben sich die beiden in den Taumel des bloßen Seins, leben vom immer letzten Dollar, berauschen sich an der unendlichen Weite der Landschaft, den Drogen, dem Sex, dem Jazz und ihren wilden Gedanken. Auf ihrer Reise stoßen sie auf neue Wegbegleiter und kehren ein bei alten Bekannten: Darunter sind Deans große Lieben Marylou (KRISTEN STEWART) und Camille (KIRSTEN DUNST), der unverwechselbare Old Bull Lee (VIGGO MORTENSEN) und seine Frau Jane (AMY ADAMS) sowie der gebildete und nachdenkliche Carlo Marx (TOM STURRIDGE).

 

„Wie die schöne Helena“

 

  Die Veranstalter der 65. Internationalen Filmfestspiele von Cannes haben am Mittag die Filme des Hauptwettbewerbes vorgestellt. Um die Goldene Palme für den besten Film konkurrieren vom 16. Bis zum 27. Mai 2012 insgesamt 23 Filme. Unter anderem gehen die Cannes Veteranen Michael Haneke (Das weiße Band), Jaques Audiard (Ein Prophet), Cristian Mungiu (4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage) und David Cronenberg (A History of Violence) in das Rennen um die Goldene Palme.